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Was kostet eine Haartransplantation?
Was kostet eine Haartransplantation?
Da wir keine Schablonenlösungen verkaufen, sondern für die Probleme jedes Patienten, der sich an uns wendet, die am besten geeignete Therapie suchen, können wir ohne vorherige Untersuchung und Beratung keinen genauen Preis nennen. Die Preise unserer Haartransplantationen berechnen wir nach der Anzahl der zu verpflanzenden Grafts; die aktuellen Preise finden Sie hier: > Preise Haartransplantation
Zur Information können wir vorab sagen, dass ein Eingriff dieses Niveaus in Westeuropa ab 2.000–10.000 Euro zu haben ist, während er bei uns in Ungarn deutlich günstiger ist, wobei das von uns eingesetzte Haartransplantationsverfahren TRIVELLINI MAMBA fortschrittlicher ist als in anderen Ländern.
Wie wirksam sind Mittel gegen Haarausfall?
Die bekannten Alternativen lassen sich in zwei Hauptkategorien einteilen: Es gibt Mittel zur oralen Anwendung und Mittel zur äußerlichen Anwendung. Die Tabletten – die fälschlich als „hormonhaltig“ bezeichneten Medikamente – hemmen die negative Wirkung des die Glatzenbildung verursachenden Androgens, des Dihydrotestosterons (DHT). Sie garantieren jedoch nicht, dass die Glatzenbildung endgültig aufhört, da für die Glatzenbildung mehrere nebeneinander vorhandene Faktoren verantwortlich sind, nicht nur die hormonelle Wirkung. So können sie den Prozess nur verlangsamen, aber nicht stoppen.
Mittel zur äußerlichen Anwendung verlangsamen den Prozess der Glatzenbildung mit anderen, bisher noch nicht vollständig geklärten Wirkungen. Diese Mittel enthalten größtenteils eine alkoholische Lösung von Minoxidil, einem früher als blutdrucksenkendes Mittel verwendeten Medikament, oder eine Alternative dazu. Die neueren Mittel (wie etwa die medizinisch fundierte Produktfamilie FolliOne) sind nicht mehr alkoholbasiert, und es gibt auch weitere natürliche Stoffe, die die Aufnahme des äußerlichen Mittels und sein Vordringen in die richtige Hauttiefe unterstützen und die Stärke der Wirkung erhöhen. Bei diesen Mitteln muss man jedoch wissen, dass für die Entfaltung ihrer Wirkung einige Monate nötig sind – in der Regel vergehen drei Monate, bis das Ergebnis sichtbar wird. Um die volle Wirkung zu erreichen und die Haarpracht zu erhalten, ist die ständige Anwendung der äußerlichen Mittel nötig, da nach dem Absetzen der Mittel der Haarverlust weitergehen kann. Als einzige dauerhafte und bleibende Lösung gilt die Haartransplantation.
Welche Lösungen gibt es zur Behandlung meines Haarausfalls und meiner Glatzenbildung?
Die Ursachen bestimmter Arten von Haarausfall, darunter der mit Abstand häufigsten hormonellen Glatzenbildung, sind teilweise bereits bekannt. Deshalb gibt es Präparate mit durch klinische Studien belegten Extrakten, die die tatsächlichen Ursachen des Haarausfalls behandeln, doch keines davon bietet eine vollständige Lösung, und ihre Wirkung kann von Person zu Person variieren. Allgemein lässt sich sagen, dass die äußerlichen und innerlichen Mittel sowie unsere regenerativen Therapien und unsere PRP-Therapie den Haarausfall hauptsächlich verlangsamen oder stoppen, zur vollständigen Wiederherstellung des Haares aber nicht geeignet sind. So liefert vorerst nur eine fachgerecht durchgeführte Haartransplantation ein echtes, natürliches Ergebnis.
Wie entscheide ich, ob mein Haarausfall natürlich ist oder die Glatzenbildung bereits begonnen hat?
Der Haarausfall liegt normalerweise bei etwa 30–150 Haaren pro Tag, was je nach Stoffwechsel und Gewebebeschaffenheit variieren kann. Im Spiegel und anhand eines älteren Fotos können Sie entscheiden, ob sich Ihr Haaransatz verändert hat. Die Glatzenbildung beginnt in der Regel vorn an der Stirn sowie an beiden Seiten. Der Haarausfall hängt auch von der Haarfarbe der Person ab: Bei hellerem Haar kann der Ausfall von sogar 100–120 Haaren pro Tag als normal gelten, während diese Zahl bei dunklerer Haarfarbe bereits auf einen Prozess der Glatzenbildung hindeuten kann, bei ihnen liegt der durchschnittliche Wert bei etwa 60–70. Auch der Haarausfall hat allgemeine Merkmale, die sich bei Männern nach der Norwood-Skala und bei Frauen nach dem Ludwig-Typ entwickeln.
Warum sollte ich die Haartransplantation TRIVELLINI MAMBA wählen, was macht sie besser als die herkömmliche?
Die Haartransplantationsmethode TRIVELLINI MAMBA ist eine revolutionäre, weiterentwickelte Version der Technik der Haarentnahme nach Einheiten. Die MAMBA ist individuell anpassbar und parametrierbar, sodass sich das Gerät auf die individuellen Voraussetzungen jedes einzelnen Patienten einstellen lässt. Der Eingriff ähnelt weit mehr einer Hauttätowierung als einer durchschnittlichen Operation und bietet daher eine ästhetische, spurlose und dauerhafte Lösung. Die Methode der Haartransplantation birgt ein sehr geringes Wund- und Operationsrisiko. Die möglichen Komplikationen sind zudem so mild, dass sie in mehreren Ländern nicht zu den chirurgischen, sondern zu den dermatologischen Eingriffen gezählt wird.
Wenn mir merklich mehr Haare ausfallen, ist das ein eindeutiges Zeichen für den Beginn der Glatzenbildung?
Nein. Haarausfall kann sehr viele Ursachen haben. Er kann nicht nur erbliche und hormonelle Ursachen haben und hängt nicht nur von den Alterungsprozessen ab, den drei häufigsten Ursachen der Glatzenbildung.
Haarausfall kann schon durch eine winzige Veränderung beginnen, etwa durch schlechte Ernährung, Vitaminmangel, eine durch Rauchen verschlechterte Blut- und Sauerstoffversorgung, oberflächliche Hautprobleme; eine Auskühlung der Kopfhaut, ein reizendes Shampoo, eine ungeeignete Frisur. Haarverlust können auch eine Verletzung der Kopfhaut, eine anhaltende Entzündung im Körper oder Hautpilz verursachen. Natürlich können auch ernstere Veränderungen im Hintergrund stehen, etwa Tumoren oder andere den Hormonhaushalt beeinflussende Erkrankungen oder andere natürliche Prozesse wie Schwangerschaft oder Wechseljahre.
Wenn es in meiner Familie kahle Menschen gibt, beginnt dieser Prozess bei mir garantiert auch?
Obwohl die Glatzenbildung in erheblichem Maße ein erblicher Prozess ist, müssen Sie nicht zwangsläufig damit rechnen, doch wenn es in Ihrer Familie Menschen mit einem ähnlichen Problem gibt, ist die Wahrscheinlichkeit einer Glatzenbildung deutlich größer. Ob wir die nicht richtig funktionierenden Gene in uns tragen werden, entscheidet sich teils auf dem X-Chromosom – bei Männern ist das der von der Mutter geerbte Teil –, teils auf anderen, sogenannten Autosomen, aber auch die vom Vater geerbten Gene sind maßgeblich.
In welchem Alter beginnt das Dünnerwerden der Haare und die Glatzenbildung in der Regel?
Die Glatzenbildung kann bei Männern schon in der Pubertät beginnen, tritt aber meist erst in den Dreißigern zum ersten Mal auf. Grundsätzlich ist sie genetisch bedingt, doch oft können Umweltfaktoren – etwa Stress, falsche Ernährung, Krankheiten, Entzündungen – den Zeitpunkt des Auftretens und die Geschwindigkeit des Verlaufs beeinflussen. Bei mehr als einem Drittel der über 35-Jährigen hat der Prozess ganz sicher bereits begonnen. Bei Frauen kann die Glatzenbildung ebenfalls schon in den Zwanzigern beginnen, häufiger setzt sie aber Mitte bis Ende der Dreißiger ein.
Wann sehe ich das Ergebnis?
Das Wachstum der verpflanzten Haare beginnt nach den ersten drei Monaten. Das endgültige Ergebnis bildet sich je nach Stoffwechsel bis zum Ende des 10.–12. Monats aus. Ab dann wächst es völlig natürlich, das ganze Leben lang.
Wird mein verpflanztes Haar natürlich aussehen?
Ja, absolut. Zwischen dem alten und dem von uns eingesetzten neuen Haar wird kein Unterschied zu sehen sein. Das verpflanzte Haar verhält sich nach der dritten Woche nach dem Eingriff genauso wie das ursprünglich vorhandene Haar. Dank der von uns entwickelten Einsetztechnik wächst es genauso, in genau dem Winkel und der Richtung, die der Patient mit den Fachärzten der Klinik vereinbart hat.
Wessen Haare werden verpflanzt? Wird auch ein Spender benötigt?
Bei der Haartransplantation sind Spender und Empfänger dieselbe Person, wir verpflanzen also Ihr eigenes Haar – das ist die Autotransplantation. Würden wir die Haare von zweieiigen Zwillingen verpflanzen, könnte der Körper des Empfängers sie nicht annehmen, es sei denn, er nimmt sein ganzes Leben lang Medikamente gegen Abstoßung.
Wie viele Sitzungen sind für das endgültige Ergebnis nötig?
Das hängt von der Größe des kahlen Bereichs, den Voraussetzungen des Spenderbereichs sowie von Ihren Wünschen ab. Um eine besonders hohe Dichte zu erreichen, empfehlen wir in der Regel, den ersten Eingriff zu wiederholen, doch wenn Sie auf einer in einem Eingriff abzuschließenden Haarverpflanzung bestehen, ist das natürlich machbar.
Wie dicht wird mein neues Haar sein?
Das hängt von den individuellen Voraussetzungen ab, aber wir empfehlen in der Regel eine Dichte von 80–100 Haaren/cm², die einzelnen Haare werden also höchstens 1 Millimeter voneinander entfernt sein. Eine höhere Dichte ist ebenfalls erreichbar, sogar in einem einzigen Eingriff, dann müssen wir aber spezielle Geräte einsetzen.
Kann man graue, dunklere oder farbige Haare auswählen?
Ja, natürlich ist das ohne Weiteres machbar, dank der Raffinesse der Methode, wir verpflanzen also keine grauen oder geschwächten Haare.
Wenn mein Haar dünner wird, aber noch an vielen Stellen vorhanden ist, muss ich warten, bis es völlig ausfällt?
Sie müssen nicht warten. Geeignetes Haar kann ohne Weiteres zwischen das vorhandene, dünner werdende Haar verpflanzt werden. Dem Eingriff muss aber in jedem Fall eine Haut- und Haaranalyse vorausgehen. Der Eingriff kann erst nach einer alle Details umfassenden Diagnose erfolgen und wird in der Regel erst ab 24 Jahren empfohlen.
Muss ich nach dem Eingriff Urlaub nehmen?
Nicht nötig. Es lohnt sich aber, die 3–4 Tage nach der Haartransplantation frei von jeglicher körperlichen und emotionalen Anstrengung zu verbringen.
An wen kann ich mich mit meinen Anmerkungen nach dem Eingriff wenden?
Unsere Klinik verfolgt das Wachstum Ihres Haares fortlaufend. Es ist ratsam, die von unseren Ärzten empfohlenen Kontrollen wahrzunehmen, denn so können sie die fortlaufende Verdichtung Ihres Haares sehen, und Sie können von uns in allen Bereichen der Haarpflege Neues erfahren.
Hat die FUE-Methode Nebenwirkungen?
In den ersten drei Wochen nach dem Eingriff kann auf der sich regenerierenden Haut stellenweise leichter Juckreiz auftreten. Die Haut an den Einsetz- bzw. Entnahmestellen kann einige Tage lang empfindlich sein, doch nach 2–3 Tagen spüren unsere Patienten keinen Unterschied mehr zwischen der Eingriffsstelle und der intakten Haut. Der Patient kann die Klinik am Tag des Eingriffs verlassen, weitere Nachbehandlung oder Schmerzlinderung ist nicht nötig.
Muss ich mir für den Eingriff die Haare schneiden lassen?
Nicht nötig. Der Eingriff kann bei jeder Haarlänge durchgeführt werden, wobei es im Spenderbereich günstiger ist, das Haar kurz zu schneiden. Bei unseren langhaarigen Patienten können wir auch eine spezielle Entnahmemethode anwenden, sodass der Gang zum Friseur vor dem Eingriff nicht nötig ist.
Wird mir das Haar dort nicht fehlen, wo es entnommen wird?
Nein. An den Seiten und hinten, in dem hufeisenförmigen Bereich, aus dem wir die für die Verpflanzung nötige Menge entnehmen, befinden sich durchschnittlich 60–80.000 Haare. Wenn wir davon 10.000 verpflanzen, fällt es dank des individuell erstellten Eingriffsplans nicht auf. Dennoch reichen in der Regel 5–6 Tausend Haare aus.
Was garantiert mir, dass mein verpflanztes Haar auch bleibt?
Wir verpflanzen das Haar selbst – im Gegensatz zu der überholten, andernorts noch angewandten Methode, bei der aus der Kopfhaut herausgeschnittene Stücke versetzt werden. Das verpflanzte Haar behält seine alten Eigenschaften, so wie sich auch ein Mensch nicht grundlegend verändert, wenn er umzieht. Unsere Klinik übernimmt selbstverständlich eine Gewährleistung für die durchgeführten Eingriffe, deren Einzelheiten Sie bei der Beratung erfahren können.